Was sind Cannabinoide?

Cannabinoide sind etwas ganz besonderes, denn sie sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - einzig in der Hanfpflanze enthalten.
Der Forschung sind gegenwärtig mehr als 110 dieser sogenannten Phytocannabinoide aus der Gruppe der Terpenphenole bekannt.
Unter den darunter vor allem auch das bioaktive Molekül Cannabidiol (CBD).

 

CBD ist aber nur eines von über 100 Cannabinoiden, die in der Hanf-Pflanze enthalten sind. Andere Beispiele sind CBG (Cannabigerol) und CBN (Cannabinol). Cannabiniode sind einzigartige chemische Verbindungen, die nur in Pflanzen der Gattung Cannabis vorkommen. Der prominenteste Vertreter dieser Molekülgattung ist zweifelsohne Tetrahydrocannabinol, besser bekannt unter der Abkürzung THC.
Trotz ihrer Zugehörigkeit zur gleichen Familie chemischer Verbindungen unterscheiden sich alle Cannabiniode hinsichtlich ihres chemischen Aufbaus und ihrer pharmakologischen Wirkung. Besonders deutlich wird dies bei einem Vergleicha von Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC):

CBD

  • Keine psychoaktive Wirksamkeit - CBD führt nicht zu einem Rauschzustand
  • Kann entkrampfend, entzündungshemmend, und angstlösend wirken und Übelkeit lindern
  • Bislang keine Nebenwirkungen bekannt
  • Führt nicht zu einer Abhängigkeit

THC

  • Hohe psychoaktive Wirksamkeit - THC macht den Konsumenten "high"
  • Kann Schläfrigkeit auslösen und appetitanregend wirken
  • Kann zu Angstzuständen und Paranoia führen
  • Kann abhängig machen


a http://www.visualcapitalist.com/thc-vs-cbd-difference/https://greencamp.com/thc-vs-cbd/ (abgerufen am 23. September 2018)